Quelle : "Die Glocke" - online // Schomacher

Mühlenfreunde erinnern sich gern ans Jubiläum

Lippetal-Heintrop (nes). Mit einem herzlichen „Glück zu!“, dem traditionellen Müllergruß, eröffnete Vorsitzender Andreas Sändker die Jahreshauptversammlung des Fördervereins Sändkers Mühle. Bei den Wahlen wurden er und sein Stellvertreter Theo Wenker im Amt bestätigt.
Mit Klaus und Helga Dortmund sind aktuell 56 Mühlenfreunde aktiv. Während des bundesweiten Mühlentages am Pfingstmontag wurde das 200-jährige Bestehen der Mühle mit einem Festakt gefeiert. Für die Westfälisch-Lippische Mühlenvereinigung gratulierte Willi Niermann. Zu seinem Geschenk gehörte eine Einladung für alle Helfer des Mühlenfestes in Heintrop nach Münster in den Mühlenhof.

Der Vorstand des Fördervereins "Sändkers Mühle" legte zur Jahresversammlung eine beeindruckende Bilanz vor. Insbesondere das Jubiläum der Mühle stand dabei im Vordergrund. (Bild: Schomacher)

 

Mit dem Handwerkermarkt und dem Begleitprogramm beim jährlichen Mühlentag ist das technischen Kulturdenkmal der Gemeinde Lippetal immer wieder ein Publikumsmagnet. Auch das Jubiläums-Dinner in der Mühle am 31. August mit fast 90 Gästen war ausverkauft.

Zudem brachte der Mühlenverein das Buch „Zwischen Lippe und Ahse“ heraus. Zeitgleich erstellte Theresia Sändker eine Mühlenchronik. Beide Werke sind noch zu haben. Das Lippe-Auen-Projekt wurde am 10. Mai mit NRW-Umweltminister Johannes Remmel und weiteren Ehrengästen mit einem Fest an der Mühle eröffnet. In seinem Jahresbericht erinnerte Andreas Sändker an alle Arbeitseinsätze, die zum Erhalt der Mühle geleistet wurden und nicht zuletzt auch an alle Veranstaltungen wie Mühlenführungen und Trauungen. Sein besonderer Dank galt allen, die sich stets für den Erhalt und die Wartung des Denkmals engagieren, insbesondere auch Mitstreitern aus den Vereinen in HuHeiBü.

Zur Krönung des Jahres gehöre, dass ein Bericht über die Mühle aus Anlass des Jubiläums auch im Heimatkalender 2014 erscheine, bilanzierte Andreas Sändker. Viele Führungen und bisher 24 standesamtliche Trauungen seien bester Beweis für ein reges öffentliches Interesse an dem Denkmal und lasse positiv in die Zukunft blicken. Dass die Vereinsfinanzen geregelt sind, ergab der Kassenbericht von Heinz Finnemann. Kassenprüfer sind Bernd Degen und Egbert Sauermann senior.